Jahreshauptversammlung 2026 der Freiwilligen Feuerwehr Wutöschingen 

Jahreshauptversammlung Gesamtfeuerwehr 2026

Jahreshauptversammlung 2026 der Freiwilligen Feuerwehr Wutöschingen

Die Freiwillige Feuerwehr Wutöschingen blickte bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Klosterschüer auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Kommandant Andreas Denoke begrüßte zahlreiche aktive Mitglieder sowie Gäste aus der Gemeinde und Feuerwehr, darunter Bürgermeister Rainer Stoll, Altbürgermeister Georg Eble, den Kommandanten der Feuerwehr Lauchringen Bernhard Loll sowie den stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Waldshut-Tiengen, Ralf Rieple.Sowei zahlreiche Vertreter aus benachbarten Feuerwehren. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden folgten die Berichte aus den einzelnen Bereichen.

Kassenführer Volker Gertz stellte den Kassenbericht vor. Kommandant Denoke dankte ihm für die über viele Jahre hinweg akribisch und zuverlässig geführte Kasse. Die Kassenprüfer Robin Hupfer und Oliver Grosskreuz bestätigten einstimmig die Korrektheit der Kassenführung.

Altersobmann Klaus Büche berichtete über die Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten der Altersabteilung im vergangenen Jahr und bedankte sich für den kameradschaftlichen Zusammenhalt.

Einen besonders positiven Einblick gab der Bericht der Jugendfeuerwehr: Jugendwartin Manuela Stanisch informierte über aktuell 28 Jugendliche, darunter sechs Mädchen, mit einem Durchschnittsalter von zwölf Jahren. Der Zuwachs von elf Neuzugängen im Jahr 2025 sei ein starkes Zeichen für das große Interesse an der Feuerwehr Wutöschingen. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass man inzwischen an die Grenzen der vorhandenen Spinde sowie der Ausbildungskapazitäten stoße. Neben zahlreichen Übungen und Veranstaltungen hob Stanisch das jährliche Christbaumsammeln mit über 150 angemeldeten Bäumen hervor. Neun Jugendliche erreichten die Jugendflamme Stufe 1, insgesamt fanden 27 Übungsdienste statt. Besonders lobte sie das Engagement der Jugendlichen, die ihre Freizeit in den Dienst der Feuerwehr stellen.

In seinem Bericht nannte Kommandant Denoke zahlreiche Zahlen, Daten und Fakten. Aktuell gehören der Feuerwehr Wutöschingen 93 aktive Mitglieder an, drei Kameraden traten im Jahr 2025 aus. In der Atemschutzwerkstatt gab es einen personellen Wechsel: Denoke dankte Stefan Füller für 15 Jahre zuverlässige und engagierte Arbeit. Die Aufgabe übernimmt künftig Adrian Strenger.

Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr zu insgesamt 42 Alarmierungen und Einsätzen gerufen. Darunter fielen unter anderem Absicherungen, kleinere Hilfeleistungen sowie Unterstützungen des Rettungsdienstes und Einsätze an Unfallstellen. Brände machten dabei nur einen Teil des gesamten Einsatzspektrums aus. Kommandant Andreas Denoke dankte allen Kameradinnen und Kameraden ausdrücklich für ihre Einsatzbereitschaft. „Wir alarmieren bedarfsgerecht und rücken entsprechend aus“, betonte der Kommandant Denoke.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Auf einem rund 7.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Horheimer Straße mit direkter Verkehrsanbindung an die B314 wird künftig ein zentrales Feuerwehrhaus entstehen, das alle drei Abteilungen der Gemeinde unter einem Dach vereint. Im Einsatzfall soll es der Dreh- und Angelpunkt der kommunalen Krisenabwehr sein. Die Planungen und Genehmigungen liegen vor, der Grundriss wird derzeit weiter ausgearbeitet.

Den Dank richtete Denoke auch an die befreundeten Hilfsorganisationen sowie an den Werkhof für die stets gute Zusammenarbeit. Mit einem Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen im kommenden Jahr leitete er zu den Beförderungen über: Daniel Büche wurde zum Oberlöschmeister befördert, Jürgen Jehle zum Brandmeister ernannt.

Den würdigen Abschluss der Versammlung bildeten die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Andreas Dohse, Stefan Gerlach, Thomas Jehle, Markus Riesterer, Ralf Schulmeister, Volker Triebs und Horst Weißenberger ausgezeichnet. Jürgen Jehle erhielt die Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst, Tizian Deck für 15 Jahre Feuerwehrdienst. Mit persönlichen und bewegenden Worten dankte der Kommandant jedem Einzelnen für seine langjährige Treue und seinen unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung.